Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Von 1946 bis 1956

Von 1946 bis 1956

1946

Der 2. Weltkrieg war etwa10 Monate vorbei. Methler wurde wohl von Zivilisten verwaltet stand aber  unter der Aufsicht der amerikanischen Ortskommandantur. Die heimgekehrten Landser mussten sich in gewissen Abständen dort auf dem Kirchplatz zur Kontrolle einfinden. Bei diesen Gelegenheiten trafen auch der aus Methler stammende Kaufmännische Angestellte Werner Stoltefuß und der Gärtnermeister Alois Ziegler zusammen. Der in Gelsenkirchen geborene Ziegler ist 1938 mit dem Autobahnbau nach Methler gekommen und hier sesshaft geworden. Es kam das Gespräch auf den SGV der in den 20er Jahren im Elternhaus von Werner Stoltefuß, der Gaststätte Stoltefuß, seine Versammlungen hatte. Sie kamen zu dem Schluss, dass gerade in dieser Zeit der SGV seine Berechtigung habe. In einer Zeit in der die Mitmenschen keinen Sinn für den Heimatgedanken hatten und in der Flüchtlinge und Vertriebene Unterkunft und Heimat suchten. Sie meinten das hier der SGV mit seinem großen Aufgabengebiet hinein passt und als Auffangbecken dienen könnte. Doch was war zu tun. Hier kam ihnen das Glück zu Hilfe. Denn Werner Stoltefuß traf bei einer seiner Dienstfahrten in Dortmund auf einen Mann der ein SGV Abzeichen trug. Es war der Wanderfreund Ludwig Schröder, 1. Vorsitzender der SGV Abteilung Scharnhorst. Er stellte die Verbindung zum Hauptverein in Iserlohn her. Nun ging alles verhältnismäßig zügig. Schon am 16.3.1946 erhielten sie die Unterlagen von dort. Es galt jetzt mindestens 10 Mitglieder zu finden die, der Besatzungsmacht entsprechend, nicht politisch tätig (nicht in der NSDAP) gewesen waren. Endlich konnten sie am 14.4.46 zur Gründung der SGV Abteilung Methler im Lokal Stoltefuß zusammen kommen.

 

Die Gründungsmannschaft bestand aus 11 Mitgliedern. Der erste Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:

 

  1.   Vorsitzender    Alois Ziegler
  2.   2.   Vorsitzender    Franz Brähler
  3.   1.   Schriftführer    Heinz Helmig
  4.   2.   Schriftführer    Werner Klute
  5.   1.   Kassierer         Josef Reindorf  (Alfred Wrede) 
  6.   2.   Kassierer         Werner Klute

Nachdem die Vereinsgründung dem Ortskommandanten vorgelegt und von ihm genehmigt wurde waren auch die Genehmigung durch das Amt Unna- Kamen und  die des Hauptvereins in Iserlohn schnell erteilt. Jetzt galt es die Aufgaben des SGV in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit zu erfüllen. Zum Jahresende konnte der Vorstand  schon 77 Mitglieder nach Iserlohn melden. Der 1. Kassierer gab sein Amt an Alfred Wrede ab. Es wurde 6 Wanderungen  mit 81 Teilnehmern durchgeführt. Es gab 3 Singeabende und eine Weihnachtsfeier, trotz Lebensmittelkarten, mit Gebäck!

1947

Bei der Jahreshauptversammlung am 12.1.1947 wurde Karl Wegener als 2. Vorsitzender, Wolfgang Koch als Schriftführer und Karl Kemper als Wanderwart gewählt. Bei einer Vereinsfeier am 22.2. waren 120 Personen anwesend. Doch leider fielen einige Jugendliche durch  Störaktionen auf. Bei der nächsten Vorstandsitzung am 26.2. wurde der Ausschluss dieser 8 Mitglieder aus dem Verein beschlossen. Es waren  5 Gründungsmitglieder unter ihnen. Wegen übler Nachrede stellte außer- dem der Kassierer  Alfred Wrede sein Amt zur Verfügung und wurde  durch den Wanderfreund Anton Lewandowski ersetzt. In der Zusammenfassung über das Jahr 1947 wird der Mitgliedsstand mit 53 angegeben. Es gab 12 Wanderungen , davon 2 die über 3 Tage gingen, mit 28 Teilnehmern. Als Besonderheiten sind erwähnt die Hochzeit der Vereinswirtstochter Elisabeth mit dem Bäcker- und Konditormeister Willi Busch. Außerdem wurde in diesem Jahr durch Eigenhilfe der Bevölkerung der Bahnhof gebaut und feierlich als Haltepunkt Westick-Kaiserau eingeweiht.

1948

 In der Jahreshauptversammlung am 11.1.1948 wurde Wolfgang Koch zu seinem Amt als Schriftführer auch noch zum 1. Vorsitzenden gewählt. Weiter wurde Emil Schulze-Fels zum 2. Vorsitzenden, Werner Stoltefuß als 2. Kassenwart gewählt. Erster Wanderwart war nun Heinz Kuhlmann und Karl Kemper war der 2. dazu wurde Friedhelm Hesse zum Werbewart und Hilde Eckey zur Kulturwartin ernannt. Doch zum Ende  des Jahres kam es zu einer schweren Krise. Wanderfreund Koch legte sein Amt nieder und schied aus. Werner Stoltefuß übernahm kommissarisch die Leitung und der weitere Vorstand hielt zusammen aber es fehlte eine neue Führung. Als bekannt wurde, das Albert Döring aus der Kriegsgefangenschaft zurück war beschloss man sich an ihn zu wenden. Döring war Werner Stoltefuß aus dessen Vorkriegsvereinsarbeit bekannt und er brachte nun Ziegler mit diesem Mann zusammen. Albert Döring trat zum 1.1.1949 der Abteilung bei. Zusammenfassung: am 31.12. gab es  25 Mitglieder, es gab 3 Wanderungen mit 22 Teilnehmern. Besonderheiten: am 1.6. war die Währungsreform von RM auf DM, die 700 Jahrfeier in Kamen.

1949

Bei der Jahreshauptversammlung am 5.2.1949 gab es nur 15 Teilnehmer. Wie erwartet übernahm Albert Döring den 1. Vorsitz und Werner Stoltefuß wurde zum 2. Vorsitzenden gewählt. Schriftführer wurde Alois Ziegler. Der Kassenwart Lewandowski und Wanderwart Kemper blieben im Amt. Als Vereinslokal wurde weiterhin das Lokal Stoltefuß, das nun Busch hieß, gewählt. Mit der Vereinsarbeit ging es langsam aufwärts. Zu Jahresbeginn wurde über den Hauptverein in Iserlohn ein Vereinswimpel angeschafft. Am 5.3. wurde eine Jugendgruppe gegründet die ihre Treffen selbständig veranstalten sich aber an den gemeinsamen Wanderungen beteiligen soll. Die Leitung übernahm vorläufig Albert Döhring. Der Wanderwart Karl Kenper tritt am 28.5. aus dem Verein aus. Zusammenfassung: 51 Mitglieder, 12 Wanderungen mit 220 Teilnehmern, Kassenbestand nach Währungsreform 37,67 DM. Als Besonderheiten wird erwähnt, ein reger Kontakt zu Flüchtlingsvereinen, man beschenkte bei der Weihnachtsfeier 15 Flüchtlingskinder.

1950

32 Teilnehmer kamen am 8.1.1950 zur Jahreshauptversammlung in das Vereinslokal Busch. Den Wanderwart übernahm Werner Stoltefuß zusätzlich wurde Friedhelm Hesse und Willi Clausing zum Jugendwart gewählt. Der Verein wurde auch überörtlich aktiv. Albert Döring teilte mit, das die Abteilung seit dem 1.1.1950 dem Wesfälischen Heimatbund angehört. Der offizielle Name ist nun – SGV Abteilung Methler - Heimatverein!  Am 16.5 fand außerdem in Methler die Bezirkssternwanderung statt. Nachdem der damalige Bezirksvorsitzende Paul Tewes aus Unna die 8 Abteilungen begrüßt hat gab es zum Mittag Würstchen mit Kartoffelsalat, zum Selbstkostenpreis. Aus Anlass 1000 J Obherdicke nahmen sie auch an dem dortigen Bezirkstreffen teil. In diesem Jahr wurde auch ein Singekreis unter der Leitung von Herbert Simon gegründet. Der freundschaftliche Kontakt zu der „Ostdeutschen Jugend“ wurde in diesem Jahr vertieft.

1951  

Bei der ersten Vorstandssitzung am 6.1.1951 machte Albert Döring den Vorschlag das über 1000 Jahre alte Methler zum Anlass eines Heimatfestes zu nehmen. Die Idee wurde bei der Jahreshauptversammlung am 21.1. besprochen und angenommen. Bei den Vorstandwahlen gab Werner Stoltefuß den 1. Wanderwart an Fritz Höing weiter. Der Volkstumswart Friedhelm Hesse wurde auch zum Brauchtumswart und Horst Sutmeier wurde Leiter der Volkstanzgruppe. Mit diesem verstärkten Vorstand begann die Vorbereitung. Albert Döring lud die Vorstände der in Methler ansässigen Vereine, sie waren schon früher unterrichtet worden, zum 28.1. zu einer Besprechung ein. Alle Vereine sagten ihre Mitarbeit zu. Am 8.7. fand eine weitere Besprechung zum „Heimatfest“, dieses mal im Saal bei Herbert Budde statt. Eingeladen war:

  1. Gemeindevertretung
  2. Turnverein „Deutsche Treue“ Breiten
  3. Turnverein „Germania“ Kaiserau
  4. MGV „Niegedacht“ Breiten
  5. MGV Kaiserau
  6. „MA KO GE“ Kaiserau  (Mandolinen-Konzert-Gesellschaft)
  7. Ortsbauerschaft
  8. Feuerwehr
  9. Deutsches Rotes Kreuz
  10. Ostdeutsche Jugend
  11. Radfahrverein „Wanderlust“

Hierzu waren auch die Wanderfreunde Tewes und Henkelmann aus der Abteilung Unna eingeladen. Sie gaben einen Erfahrungsbericht über die Organisation zur Feier 700 Jahre Unna die kurz vorher statt gefunden hatte. Es wurde ein Festausschuss gegründet zu dem auch Vertreter der Kirchen und der Lehrer eingeladen werden sollten. Ein Ereignis am Rande. Während im Saal die Versammlung stattfand, fragte in der Gaststube ein junger Studienreferendar was dort vorging. Als er erfuhr, dass ein Heimatfest vorbereitet werden sollte, ging er neugierig dort hin. Dieser Mann hieß Otto Buschmann. Aus diesem „engagierten Bürger“ wurde dann ein sehr aktiver SGVer. Er wurde später stellvertretender Vorsitzender im SGV Hauptverein und war unter anderem auch im Vorstand der Gebirgs- und Wandervereine e.V. Deutschland  tätig. Im Jahresbericht stehen in diesem Jahr  68 Mitglieder, 11 Wanderungen mit 246 Teilnehmern, u.a. auch die Teilnahme am „Deutschen Wandertag“ in Iserlohn. Die Gründung der Volkstanzgruppe.

1952

Im Jahr des Heimatfestes „Über 1000 Jahre Methler“ 1952   wurde der neue Vorstand noch erweitert. Zum 1. Vor. Albert Döring  kam als 2. Alois Ziegler. Die Aufgaben als Schriftführer übernahm Heinz Wehmeier, Willi Clausing wurde Kassen- und Jugendwart, Wanderwart blieb Fritz Höing,  Volkstumswart und Werbe- und Pressewart wurde Otto Buschmann, Wegewart Paul Sander, für Natur- und Heimatschutz war Friedhelm Hesse zuständig, die Singegruppe leitete Karl-Heinz Bäcker und Volkstanzleiter wurde Horst Sutmeier. Wanderfreund Döring, der zum Vorsitzenden beim Festausschuss ernannt worden war, teilte der Abteilung einige Programmpunkte für das Heimatfest mit. Otto Buschmann, der für die Festschrift „Über 1000 Jahre Methler“ verantwortlich war, stellte diese am 3.5. der Abteilung vor. Das eigentliche Heimatfest fand vom 4. bis zum 7.7.1952 statt. Für alle Tage gab es ein abwechslungsreiches Programm. Höhepunkt war der Festumzug am Sonntag den 6.7. der sich in 5 Teile gliederte. 1. der historische Teil – 2. Unsre Landwirtschaft – 3. Unsere Vereine – 4. Das heimische Handwerk – 5. Unsere Industrie. Das dieses Heimatfest ein großartiger Erfolg wurde ist der Initiative des SGV Methler, besonders der Wanderfreunde Döring und Buschmann, und dem Zusammenwirken aller Methleraner Vereine und Behörden zu verdanken. Weitere Höhepunkte in diesem Jahr sind die Gründung einer Kindergruppe (10 - 14 Jahre), Teilnahme am „Deutschen Wandertag“ in Bad Berneck, Fichtelgebirge, zu Weihnachte die Aufführung des „Soester Krippenspiels“ (auch in der Margareten Kirche). Der Mitgliedstand betrug zum Jahresende 84 Personen und es nahmen an 11 Wanderungen 300 Leute daran teil.

1953

Bei der Jahreshauptversammlung am 17.1.1953 im Vereinslokal gab Willi Clausing sein Amt als Jugendwart an Kurt Rost weiter. Bei der folgenden Mitgliederversammlung am 14.2. konnte Albert Döring den Wanderfreund Otto Buschmann als neu gewählten Vorsitzenden des Bezirks Haar begrüßen. Bei der Mitgliederversammlung zeigte der Hobbyfilmer Dr.Specht seinen Film vom Heimatfest „Über 1000 Jahre Methler“! Im Gedenken an den Heimatforscher Pastor Prein wird auf Antrag des SGV die Straße von der Dorfmitte bis Scharrenbach, „Otto – Prein – Straße genannt. Vom 22. bis zum 29.8. findet die erste Freizeit der neuen Kindergruppe in der „Klostermühle“ in Bockum-Hövel statt. Der Mitglieder stand stieg auf  120 Personen. 24 Wanderungen mit 375 Teilnehmern. Als Höhepunkte werden u.a. Teilnahme am „Deutschen Wandertag“ in Neustadt a.d. Weinstraße genannt.

1954

Auch bei der Jahreshauptversammlung am 23.1.1954 gab es wieder Änderungen im Vorstand. Kaspar Schlichting wurde 2.Vors., Jugendw. Kurt Rost, die Kindergruppe übernahm Günter Mielke und den Volkstanzkreis Rudi Hefermann. Es wurde beschlossen 20 Vogel- Nistkästen beim Bezirk zu bestellen und aufzuhängen. Bei einer Vorstandsitzung  am 14.2. wurden zum ersten mal über den Bau einer Hütte beraten. Hierzu wurden der Prokurist Knäpper und der Werkmeister Potthoff von der Fa. Deilmann als eventuelle Sponsoren  eingeladen. Für den Behördlich eingerichteten „Tag des Baumes“ wurde der SGV  als amtlich als Ausrichter eingesetzt. Von diesem wurde als Auftakt (größere Anpflanzungen sollte später folgen) am 27 3. eine Pflanzaktion am Feuerlöschteich mit Hilfe einiger Lehrer und Schüler durchgeführt. Der Wanderfreund und Gärtnermeister Ziegler hatte dafür eine Menge Sträucher und Bäume bereitgestellt. Bei der Feierstunde mit reichhaltigem Programm, zu der der SGV am Sonntag den 28.3. in das Lokal Pfennigheuer eingeladen hatte, erklärten der Bürgermeister Rusche und der Bezirksvorsitzende Buschmann den Sinn und Zweck des „Tag des Baumes“! Mitgliedsstand am 31.12. wird mit 161 angegeben. Es gab 22 Wanderungen mit 446 Teilnehmern. Als Höhepunkte sind zusätzlich die Teilnahme am Deutschen Wandertag in Goslar und das Bezirks – Jugendtreffen in Methler zu wähnen.

1955

Der Vorstand wurde am 19.3.1955 wieder in einigen Positionen umbesetzt.2. Vors. Ernst Rost, Kassenwart Kurt Rost, Heimat- und Naturschutzwart Alois Ziegler, Volkstanzkreis Ursula Fechner und für die Laienspielschar Margot Schröter. Am 25.2. wurde ein Vortrag vom Experten für Heimatgeschichte, dem Kreisheimatpfleger des Westfälischen Heimatbundes Wanderfreund Henkelmann,  abgehalten. Er referierte auch über das Germanengehöft im Seseke - Körnewinkel und das Römerlager in Oberaden deren Auffindung Pfarrer Otto Prein zu verdanken sind. Der Verein hat jetzt 164 Mitglieder und bei 35 Wanderungen waren 444 Teilnehmer. Als Höhepunkte sind die Teilnahme am Deutschen Wandertag in Passau und das 2. Bezirksjugend Treffen in Methler zu bezeichnen.

1956

Die Jahreshauptversammlung fand am19.2.1956 statt. Im Vorstand übernahm Alois Ziegler wieder den Schriftführer, Kassenwart wurde Bodo Rumpf, die Laienspielschar wird von Kurt Rost und der Volkstanzkreis von Horst Simon geleitet. Zum diesjährigen „Tag des Baumes “ hatte Alois Ziegler die Bepflanzungspläne erstellt und der Gemeinde fristgerecht zugestellt. So wurden am 25.3. der Waldweg von der Ecke Lindenstraße-Bahnhofstraße zum Kurler Wald die wieder von Alois Ziegler besorgten und fachgerecht verteilten  Setzlinge gepflanzt. Es waren für die 350-400 m lange Strecke einige Tausend Bäume und Sträucher. Der 10. Geburtstag, den die Abteilung am 14.4. hatte, wurde mit einer „Heimatwoche im 100 jährigen Methler“ vom 26.5. bis zum 3.6. gefeiert. Hier eine kurze Übersicht über das Programm und die Aktivitäten: 26.5. Eröffnung der heimatkundlichen Ausstellung; Veranstaltungen und Vorträge; Schulen besichtigen die Ausstellung; am 30.6. Jugendabend im Saal Stoltefuß – Busch an der die Jugendgruppen aller Methleraner Vereine teilnahmen; 1.6. öffentlicher Singeabend im Saal Pfenningheuer mit dem „Singenden Pater“, Pater Schwake, aus dem Kloster Gerlewe im Münsterland; 2.6. „Heimatabend im Saal Hoffmann“ gestaltet von allen Gruppen der SGV Abteilung Methler; am 3.6. wurde auf dem vereinsinternen Abschlussabend die Gründungsmitglieder Werner  Stoltefuß, Alois Ziegler, Josef Reindorf und Heinz Wehmeier und die noch im Jahr 1946 eingetretenen Mitglieder Marianne Ziegler, Emmi Stoltefuß, Elisabeth Busch, Marianne Lewandowski und Reinhard Bremer für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Es waren am 31.12. noch 147 Mitglieder. (Am 29.1. hat sich die SGV Abteilung Oberaden gegründet. Die Wanderfreunde aus Oberaden, die bis dahin in Methler Mitglied waren sind natürlich übergewechselt.) Weitere Höhepunkte. Die Teilnahme am Deutschen Wandertag in Achen, der Vereinswirt schenkt zum 10jährigen einen Tischwimpel. Jugendfreizeit vom 20.27.8. in Netteberge, 9 Tage Wanderung von Berleburg über Kahler Asten, Bielstein, Hohe Bracht Barmenohl (Jupp Schöttler) und Kohlberg nach Neuenrade. Die Heimatdichterin Maria Kahle folgte einer Einladung der Abteilung und las aus ihren Werken!

 

 

Jährlich wiederkehrende Aktivitäten:

Volkstanz und Laienspiel wird in all den Jahren aktiv praktiziert. Außerdem werden auch Nisthilfen gebaut, angebracht und regelmäßig

betreut. In allen Jahren hat der SGV Methler Anpflanzungen von Windbruchhecken an Wegrändern durchgeführt. Dabei sind mehrere Tausend Pflänzlinge in die Erde gebracht worden. Für die Bereitstellung von Pflanzmaterial haben  Otto Buschmann und Alois Ziegler gesorgt.